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Schwäbisches Materialeffizienz-Netzwerk durch angewandte Mechatronik
–Mechatronikkompetenz durch Innovations-Coaching
Die IHK Schwaben, die imu augsburg GmbH & Co. KG, sowie das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften(iwb) der Technischen Universität München wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beauftragt ein Netzwerk für Unternehmen der Region Schwaben einzurichten. Im Mittelpunkt des geförderten Netzwerks stehen der zentrale Netzwerkpartner MAN Roland sowie zehn ausgewählte Lieferanten. Die Unternehmen werden im Netzwerk mit den Methoden und Instrumenten des Innovations-Coachings ihre Mechatronikkompetenz weiter ausbauen. Ziel ist es die Effizienz der Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Lieferkette zu steigern und das Produkt- und Servicespektrum kundenorientiert weiter zu entwickeln.
Mechatronik gilt dabei als eines der entscheidenden Zukunftsfelder für Innovation und Wachstum. Die Anwendung der Mechatronik im Unternehmen ist allerdings nicht nur eine technologische Herausforderung sondern stellt auch hohe Anforderungen an die Organisation. Die Integration der drei Technologiefelder (Mechanik, Elektrotechnik und Software) über die gesamte Wertschöpfungskette für hoch komplexe mechatronische Produkte erfordert neben klaren Prozessen und Organisationsstrukturen auch enorme Anforderungen an Kooperation und Kommunikation zwischen allen Beteiligten. So sind beispielsweise vernetztes Denken, lösungsorientiertes Arbeiten oder ein konstruktiver Umgang mit Konflikten wichtige Aspekten der Mechatronikkompetenz. Erst diese umfassende Kompetenz ermöglicht es den Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbaus, der Metallbearbeitung und der Elektroindustrie, die hohen Potenziale der Mechatronik gewinnbringend zu realisieren und die Materialeffizienz zu steigern.
Im Rahmen des Netzwerkes werden, neben der Mechatronikkompetenz einzelner Unternehmen, auch die Entwicklungsmöglichkeiten und Effizienzpotenziale in der Supply Chain entwickelt. Dies erfolgt in Form von bilateralen Kooperationsworkshops. In themenspezifischen Arbeitskreisen werden zudem praxisrelevante Schwerpunktthemen vertieft und Umsetzungserfahrungen ausgetauscht. Die gesammelten organisatorischen und technischen Lösungen werden in Form von Schulungen, Vorgehenshilfen und Best-Practise-Beispielen weiteren Unternehmen zugänglich gemacht.
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