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Die Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen misst sich an deren Fähigkeit, komplexe Material- und Informationsflüsse effizient zu gestalten. Wesentliche Leistungsindikatoren wie Kostensituation, Arbeitseffizienz, Durchlaufzeiten, Kapitalbildung, Prozesssicherheit und Kundenzufriedenheit hängen somit an der Gestaltungsweise von Material- und Informationsflüssen. Diese Flüsse effizient zu organisieren und dennoch flexibel auf sich schnell ändernde Marktbedingungen reagieren zu können, stellt gerade mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Fähigkeit aller Mitarbeiter zu einer effizienten, wirkungsvollen Kommunikation kommt eine Schlüsselfunktion bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu. Die Komplexität der Flüsse in zentralen Bereichen wie Entwicklung, Auftragsannahme, Beschaffung, Produktion, Logistik, etc. lässt sich nur bewältigen, wenn alle Mitarbeiter die Flüsse im Sinne des Ganzen gestalten.
Das Flussmanagement kombiniert praxiserprobte Vorgehensweisen, Instrumente und Methoden auf Basis der Methoden und Vorgehensweisen des Innovations-Coaching. Dabei werden die Material- und Informationsflüsse zunächst unternehmensweit modelliert und damit erst für eine effiziente Gestaltung zugänglich gemacht. Die unternehmensweite Transparenz der Material- und Informationsflüsse lässt wesentliche Zusammenhänge zwischen den Funktionsbereichen wert- und interessensneutral erkennen. Gerade zwischen Organisationseinheiten mit unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen, die regelmäßig zu Konflikten führen - wie zwischen Produktentwicklung und Produktion - kann ein gemeinsames Flussverständnis eine Problemlösung deutlich erleichtern. Zudem ermöglicht erst die Gesamtsicht auf Material- und Informationsflüsse die wirklichen Ursachen der Probleme zu beseitigen, anstatt lediglich „Symptome" zu bekämpfen.
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