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Newsletter 12/2007
Vorschau Erfahrungsaustausch
Der nächste Erfahrungsaustauschkreis findet bereits am 7. Februar 2008 von 13:00 – 17:00 Uhr statt. Neben dem Erfahrungsaustausch zu den aktuell laufenden Projekten in den Unternehmen stehen als Themen „Neue Werkstoffe bzw. Werkstofftechnologien“ und „Realisierung von Veränderungen trotz Alltagsdruck“ an.

Wir bitten Sie an dieser Stelle um Ihre aktive Mitarbeit, um das Technologiethema „Neue Werkstoffe bzw. Werkstofftechnologien“ weiter auf Ihren Bedarf hin konkretisieren und damit die passenden Experten von der Fraunhofer Gesellschaft einladen zu können!


Nachfolgend stellen wir dieses Technologiethema kurz vor und bitten Sie durch einen Kurzfragebogen Ihr Interessensgebiet zu konkretisieren und an uns zurückzuschicken:

Neue Werkstoffe bzw. Werkstofftechnologien, d.h. Werkstoffe, Materialien und deren Herstellungsverfahren, betreffen die gesamte Prozesskette und zielen auf die Verbesserung von Werkstoffeigenschaften, um Produkte und technische Systeme leistungsfähiger, sicherer und effizienter zu machen. Zudem kann die Funktionalität und der Komfort der Produkte gesteigert werden. Untergliedern kann man Werkstofftechnologien in Metalltechnologie, Keramik, Polymere, Verbundwerkstoffe und intelligente Werkstoffe.

Die Metalltechnologien dienen zur Verbesserung der Eigenschaften von Leichtmetallen, Hochleistungsstählen und Metallschäumen bzgl. Festigkeit, Gewicht, Korrosionsverhalten, Verarbeitung und vielem mehr. Keramiken hingegen haben bspw. gute thermische Eigenschaften und werden immer bedeutender in Feldern wie Sensorik und Aktorik oder auch Energietechnik und Elektrotechnik. Aufgrund von neuen Eigenschaften, wie der Leitfähigkeit oder der Möglichkeit der gezielten anwendungsspezifischen Fertigung, sind Polymere in bestimmten Bereichen im Begriff Metalle zu verdrängen. In Verbundwerkstoffen sind die oben genannten Werkstoffe in Matrixsystemen miteinander verbunden, so dass optimierte Eigenschaften resultieren. Intelligente Werkstoffe besitzen die Fähigkeit auf Stimulation und Veränderung in der Umgebung zu reagieren und ihre Funktion daran anzupassen.

Die Entwicklung neuer Materialen ist oft aufwendig, langwierig und risikoreich, was ein rechzeitiges Erkennen des Bedarfs in der Produktentwicklung erforderlich macht. Beispielsweise könnten bereits im Entstehungsprozess Werkstoffe durch eine neue Technologie veralten.

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