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| Fallstudie Waitzinger GmbH |
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Waitzinger Baumaschinen GmbH
Die Firma Waitzinger Baumaschinen GmbH wurde im Jahr 1990 von Geschäftsführer Herrn Dipl. Ing. Franz Waitzinger gegründet. Mittlerweile beschäftigt die Firma Waitzinger am Standort Neu-Ulm knapp 90 eigene Mitarbeiter, sowie viele weitere Mitarbeiter bei Kooperationspartnern und Lieferanten weltweit. Auf ca. 15.000 m² Gesamtfläche beträgt die Jahresproduktion derzeit ca. 180 Maschinen an Autobetonpumpen, Anhängerbetonpumpen und Fahrmischerbetonpumpen.
Die Pumpen, Maschinen und Produkte finden Ihren Einsatz auf den verschiedensten Baustellen auf der ganzen Welt. Ob bei Betonagen in den Wüstenregionen der Vereinigten Arabischen Emirate, bei eiskalten Temparaturen in Osteuropa oder den alltäglichen Baustellen in Großstädten weltweit.
Die Firma Waitzinger hat an der zweiten Runde des Süddeutschen Netzwerks Materialeffizienz teilgenommen. Genauso wie derzeit viele KMU’s in der Region steht die Firma Waitzinger vor dem „Luxusproblem“ einer rasanten Wachstumsphase. Gerade in solchen Phasen kommt häufig die Gestaltung und Anpassung der internen Organisationsstrukturen und Abläufe zu kurz. Das Arbeiten an der Kapazitätsgrenze bei nicht stimmigen Strukturen führt zwangsläufig zu Ineffizienzen und Turbulenzen in der Unternehmenskultur. Das sich stetig verschlechternde Kommunikations- und Kooperationsverhalten erschwert wiederum die so dringend notwendigen internen Umstrukturierungen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken hat sich Geschäftsführer und Eigentümer Franz Waitzinger für eine Teilnahme am Süddeutschen Netzwerk Materialeffizienz entschieden. Mit der Methodik des Innovations-Coaching nach der Augsburger Schule, wurde im Führungskreis Veränderungskompetenz aufgebaut, um sich im rasant wachsenden Markt behaupten und Marktanteile weiter ausbauen zu können. Insbesondere sollte die Flexibilität im Umgang mit spezifischen Kundenwünschen erhalten, die Qualität weiter verbessert, der Service ausgebaut und die Effizienz in der Fertigung erhöht werden. Zur Erreichung dieser Ziele wurden zehn, von der imu augsburg GmbH & Co. KG betreuten, Workshops durchgeführt. Drei davon im Verbund mit weiteren am Netzwerk teilnehmenden Unternehmen und sieben als unternehmensinterne Workshops.
Durch die Workshops wurde die Fähigkeit des Führungskreises zu einer effizienten und effektiven Zusammenarbeit deutlich und nachhaltig gesteigert. Wesentliche Geschäftsprozesse wurden durchleuchtet und umgestaltet. So wurde beispielsweise die Fertigungsvorbereitung komplett neu strukturiert. Ersten Schätzungen zu Folge, werden sich die Materialverluste um bis zu 20 % pro Jahr reduzieren, was einer siebenstelligen Eurosumme entspricht.
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