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Materialkosten sind mit durchschnittlich über 50% der Gesamtkosten größter Kostenblock von produzierenden Unternehmen. Im Bereich der Materialeffizienz bestehen daher gerade für mittelständische Produktionsunternehmen erhebliche Kostensenkungspotenziale. Zum einen ergeben sich diese Potenziale im Bereich des Produktmaterials durch die Neugestaltung der Produkte und der Produktverpackung. Zum anderen können aber auch Materialverluste in Form von Produktionsausschuss, Verschnitt, Lagervernichtungen, etc. deutlich reduziert werden. Typische Verlustquoten liegen je nach Branche zwischen 5% und 30% des Materialeinsatzes.

In zahlreichen Forschungs- und Beratungssätzen haben sich zur konkreten Nutzung des Materialeffizienzpotenzials zahlreiche innovative Methoden (Verschnitt- und Losgrößenoptimierung, etc.), effizientere Technologien und neue Materialien entwickelt. Eine systematische Berücksichtigung dieser Ansatzpunkte führt regelmäßig zur Reduzierung der Materialverluste um 10% bis 20%. Allerdings wird dieses Potenzial von vielen Unternehmen nicht systematisch genutzt. Grund hierfür ist häufig die geringe Kompetenz im Umgang mit Veränderungen.

Durch das Coaching erfolgt ein Kompetenzaufbau bei den Beschäftigten der Unternehmen. Vorgehensweisen, Instrumente, Methoden und Erfolgsbeispiele zur dauerhaften Steigerung der Materialeffizienz werden vermittelt. Bei der Methodik des Innovations-Coaching nach der Augsburger Schule stehen einerseits Material- und Informationsflüsse (Flusssystem) von Unternehmen und andererseits die Menschen als ausführende Elemente und Gestalter des Flusssystems im Fokus. Der gleichzeitige Aufbau weitreichender Kompetenzen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Grundlage, um Flusssysteme und die beteiligten Menschen (das „Unternehmen“) umfassend wahrzunehmen, über verschiedene Handlungsoptionen zu verfügen und tatsächlich wirksame Umsetzungen vorzunehmen. Kompetenzaufbau, Einführung und Anwendung flussorientierter Managementmethoden gehen immer Hand in Hand.


Abb.: Materialeffizienz durch Mitarbeiterkompetenz mit Innovations-Coaching

Der Kompetenzaufbau durch das Innovations-Coaching führt somit zu einer dauerhaften Kompetenz Materialeffizienzpotenziale regelmäßig und selbstständig zu erkennen und zu nutzen. Genau diese dauerhafte Wirkung zu erzielen steht im Fokus des Netzwerkes.
Im Rahmen des Netzwerkes wird aber auch die generelle Kompetenz für Veränderung in den Unternehmen aufgebaut. Dies kann auch zu Effekten auf Bestände, Durchlaufzeiten, Lieferzuverlässigkeit, Qualität etc. führen.
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© 2010, Innovations Coaching