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Fallstudie RAWE
RAWE Electronic GmbH

Die RAWE Electronic GmbH hat gemeinsam mit 5 weiteren Unternehmen am ersten Konvoi des „Süddeutschen Netzwerkes für Materialeffizienz – Mitarbeiterkompetenz durch Innovatins-Coaching“ teilgenommen und kann über bemerkenswerte Effekte berichten. RAWE wurde im Jahr 1971 gegründet und entwickelt, produziert und vermarktet innovative Systemkomponenten im Bereich der Elektronik. Schwerpunkt sind elektronische Steuerungen in Verbindung mit Bedien- und Anzeigeeinheiten. Die Kunden sind Industrieunternehmen aus den Bereichen wie Medizintechnik, Automobil, Luft- und Raumfahrt und Mobilfunk. RAWE ist führend auf dem Gebiet innovativer Bediensysteme. Besonderes Know-how liegt im Bereich kapazitiver Bediensysteme für Anwendungen mit besonderen Hygieneanforderungen (z.B. Medizinbereich, Laboreinrichtungen) sowie im Feld der Datenübertragung auf Basis der Bluetooth-Technologie. Mit 140 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen der Demmel-Gruppe einen Umsatz von 22 Mio. €.

Im Rahmen von drei unternehmensübergreifenden und 6 unternehmensinternen Workshops im Führungskreis erfolgte bei RAWE ein intensiver Kompetenzaufbau mit der Methode des Innovations-Coaching nach der Augsburger Schule. Ziel war es die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft zu steigern. Auf der Basis eines neu entwickelten, gemeinsamen Zukunftsbildes „RAWE 2012“ wurde die Strategie (Produkte, Märkte, Technologien) mit konkreten Handlungsprogrammen für die nächsten Jahre ausgearbeitet. Im Zentrum des Handlungsprogramms stand die Analyse und effiziente Gestaltung der Material- und Informationsflüsse. Neben der inhaltlichen Arbeit wurde der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit im Führungskreis große Aufmerksamkeit geschenkt.

Die 6 internen Workshops zeigen bereits deutliche Wirkungen. So sind beispielsweise die Meetings im Führungskreis deutlich effizienter und Ziel orientierter. Auch die Verabschiedung der Jahresziele gestaltet sich inzwischen wesentlich einfacher so Markus Hertkorn (Geschäftsführer). Er führt dies auf das deutlich bessere Teamgefühl im Führungskreis zurück. Dieses Gemeinschaftsgefühl wirkt sich auch auf die Bereitschaft, im anstehenden Veränderungsprozess Verantwortung zu übernehmen, sehr positiv aus. Die Aufbruchstimmung ist inzwischen auch innerhalb der gesamten Belegschaft zu spüren. Es zeichnen sich auch schon erste quantifizierbare Ergebnisse ab. Allein die Potenziale zur Reduzierung der Materialverluste belaufen sich auf ca. 40.000 € pro Jahr.

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